Landshuter Sperrtage   am kleinen theater Landshut vom Fr. 17. Juni bis So 19. Juni 2016
Die ersten Landshuter S P E R R-TAGE Das kritische Volkstheater für morgen, Heimat und Verortung in sich selbst.
Kunst ist der Treibstoff für eine gemeinsame Lebenskultur. Welche Räume des individuellen und gemeinsamen Erlebens kann ein kritisches Volkstheater erreichen? Vorwort von Sven Grunert

 

Gastspiel: Mitten in Niederbayern   Di, 14. Juni 2016, 20.00 Uhr, Eintritt frei!
Gastspiel der Theatergruppe "Die Ankommer" aus dem Verein Lebensraum Rottal. Eine Gruppe Asylbewerber und Rottaler Laienschauspieler in vertauschten Rollen präsentieren den Blick auf den Umgang miteinander auf erheiternd-unterhaltende Weise.

 

Landshuts Straßen als Bühne des kleinen theaters!
Eine Kunstaktion.

 

 

 

Das JUNGE RESI ist Gastgeber des 10. Treffens bayerischer Theaterjugendclubs vom 9. bis 12. Juni in München. Das kleine theater Landshut ist mit der diesjährigen Produktion des K1 - Jugendspielclubs  "Morning" von Simon Stephens in der Regie von Sebastian Hofmüller eingeladen.

 

 

Der Sturm  von William Shakespeare
Regie: Sven Grunert / Bühne: Helmut Stürmer
Schauspiel: Julius Bornmann, Maja Elsenhans, Knud Fehlauer, Sebastian Hofmüller, Sven Hussock, Rudi Knauss, Stefan Lehnen, Christian Mark, Anna Schumacher, Andreas Sigrist

 

Eingeladen zu den Bayerischen Theatertagen 2016
Christine Brückner
Wenn du geredet hättest, Desdemona Ein Laborversuch. Die Bühne: ein Kasten, weiß, in Neonlicht getaucht. Die Schauspielerin Maja Elsenhans erprobt, inszeniert, performt und erspielt fünf große ... » weiter
Mittwoch 01.06.2016
19:30 Uhr
Dauer: 1 Std. 20 Min. keine Pause
Gastspiel in Regensburg
Éric-Emmanuel Schmitt
Wenn Éric-Emmanuel Schmitt ein Stück mit den Nadeln der Komödie strickt, dann wird daraus kein dicker Pullover, sondern ein feines Netz. Er ist einer aus jener Schar zeitgenössischer französischer ... » weiter
Freitag 03.06.2016
20:00 Uhr
Dauer: 1 Std. 30 Min.
keine Pause
ab 8 Jahren
Matthias Morgenroth
Jojo ist sich ganz sicher: Jemand hat an sein Fenster geklopft. Abends, als er schon im Bett liegt. Ist es Lea? Seine Freundin kommt auf die verrücktesten Ideen. Diesmal möchte sie zusammen mit Jojo ... » weiter
Samstag 04.06.2016
15:00 Uhr
Dauer: 1 Std. 20 Min.
keine Pause

Inszenierung der Spielzeit 2015 / 2016

Pressestimmen zu "Atmen"

Kind – ja oder nein? Duncan Macmillans Stück „Atmen“ funkt im Kleinen Theater  Die Schaukel wippt auf und ab, flirrt im Kreis, schnellt hoch, ist selten in Balance, im Foyer des Kleinen... mehr »

 

Kreischend fährt der Zug in den Bahnhof ein, ich springe vom Trittbrett und falle hin. Die Menschen auf dem Bahnsteig lachen...Ich scheuche sie weg, wie Tauben flattern sie auseinander und lassen Federn. Ich fange eine davon auf und stecke sie mir in die Nase…Sie riecht nach Ferne. Ich hole tief Luft und falle um. Als ich aufwache, steht eine Frau vor mir und legt mir eine Taubenfeder auf die zugenähte Brust und lächelt: „Fast wären Sie daran erstickt...“ Max Müller

Willkommen in der Spielzeit 2015/2016!

Ankommen in dem, was ist. Ankommen in dem, was sein kann. Ankommen in einer Welt, die immer mehr woanders ist. Im Netz, verkabelt, verlinkt, entfernt. Im Meer der Daten und Zahlen. Ankommen in einer Wirklichkeit, die immer komplexer wird, undurchschaubarer, ferner, entfremdet in den Mechanismen der Macht, undemokratischer in ihrer Gestaltung.

Das kapitalistische System entgleist mit seinen globalen Mechanismen, entmenschlicht die Gesellschaft digital in den Algorithmen des Gewinns. Zur Welt kommen heißt auch immer wieder zur Sprache kommen, zu den Inhalten dieser Welt, zum Innersten in uns selbst. Das kleine theater will die Realität kritisch verhandeln. In den Achtzigerjahren nannten wir das: Mehr Demokratie wagen durch Polarisation und Kristallisation...Auseinandersetzung gegen Konformität und Opportunismus. Ein Theater, das sich nicht zur Wirklichkeit verhält, ist ein totes Theater. Ein Theater ist ein Ort der Konzentration und weniger eine Stätte der Zerstreuung. Ein Ort der Bündelung, ein Ort, an dem wir uns entdecken können – fantasievoll und lebendig.

Das Drama unserer Zeit ist Material unseres ganzen Menschseins. Wir haben für unser Publikum wieder einen breitgefächerten Spielplan zusammengestellt, der thematisch und ästhetisch die Welt unseres kleinen theaters in allen seinen Facetten abbildet. Unser kleines Haus im großen Haus der Welt: poetisch, politisch, rebellisch. Unser Leben ist das, wozu es unser Denken macht. Ich lade Sie herzlich zu weiteren Entdeckungen ein. Ich freue mich auf unsere gemeinsame Theater-Weltreise. Ankommen in dem, was ist, Ankommen in dem, was sein kann.

Lassen Sie sich gefangen nehmen vom Programm im kleinen theater – von unseren Ideen, Sichtungen und Bohrungen. Schauen wir gemeinsam in die Welt.

Auf in die Spielzeit 2015 / 2016!

Sven Grunert