Inszenierungen seit 1992 - Auswahl

BLICK ZURÜCK IM ZORN

von John Osborne

Eine Großstadt. Irgendwo in einer heruntergekommenen Dachwohnung leben Jimmy und Alison mit dem gemeinsamen Freund Cliff. Man schlägt sich durch - drei junge Menschen sind auf der gemeinsamen Suche nach einer Lebensform jenseits der Konventionen. Das Stück beschreibt einen Mikrokosmos der Gefühle und Verhaltensmuster.

Jimmy liebt Alison, eine ´Tochter aus gutem Hause´; er hingegen kommt aus eher bescheidenen Verhältnissen. Cliff ist der ruhende Pol, der treue Vertraute der beiden. Jimmy Porter beherrscht die Gemeinschaft der unterschiedlichen jungen Leute - er ist wach und aufrüttelnd, verletzlich und verletzend: "Alle wollen sie fliehen vor dem Schmerz, lebendig zu sein."  Und eben darum geht es ihm - lebendig sein in einer Welt der Erstarrung. Mit seiner Musik und seinen Reden setzt er Alison und Cliff seine Wut, seinen Witz und seine Phantasie entgegen.  Immer wieder gerät so das empfindliche Gleichgewicht der drei ins Wanken. Doch dann tritt Alisons alte Freundin  Helena auf und das Spiel nimmt eine ganz andere Wendung....

"Zornig werden, heißt, beteiligt sein" sagt John Osborne - "Blick zurück im Zorn", ein Stück voller Wut und Sehnsucht.

Premiere: 10. Januar 1998


Schauspiel: Gerhard Goebel, Daniela Hay, Matthias Kupfer, Annette Niggli

Bühne: Harald Hajek
Kostüme: Irina Kollek

Inszenierung der Spielzeit 1997 / 1998
"Weil der Theaterpoet Sven Grunert immer auch die unausgesprochenen Zwischentöne inszeniert, ist ihm diese letzte Arbeit in alten kleinen theater zu einem differenziert ausgeloteten Kunstwerk...

Aufführungstermine und Ticketbestellung

 

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