Inszenierungen seit 1992 - Auswahl

DER KONTRABASS

von Patrick Süskind

Monolog eines alternden Kontrabassisten („ein Mann, Mitte dreissig, nämlich ich“), Mitglied in einem Staatsorchester, der in seinem schallgedämmten Musikzimmer, hermetisch gegen die Außenwelt abgeschottet, dem Publikum einen emphatischen Vortrag über die Vorzüge seines Instruments hält. Seine anfänglichen Lobreden auf den Kontrabass werden jedoch bald immer widersprüchlicher und schlagen schließlich ins Gegenteil um: Der Kontrabassist entpuppt sich als verbitterter, einsamer, introvertierter Stubenhocker, ein nur mäßig begabter Musiker, der sein Instrument und seinen Beruf aus tiefster Seele verabscheut, ein Namenloser, der Mozart und Wagner hasst und aus Rache im Konzert auch gerne mal ein paar ihrer Noten unterschlägt. Dirigenten hält er für überschätzt, ja überflüssig. Mit reichlich Bier versucht er nach jeder Vorstellung gegen seinen angeblichen Feuchtigkeitsverlust und Orchesterfrust anzukämpfen.

Premiere: 11. Oktober 1996


Schauspiel: Matthias Kupfer

Bühne: Monika Gora
Kostüme: Monika Gora

Sonderapplaus gebührt Regisseur Gil Mehmert - aus dem Guten das Besondere herauskitzeln ist noch immer ein Tanz auf dem Vulkan. Hingehen, lachen und staunen ...
Inszenierung der Spielzeit 1996 / 1997
“Der Kontrabass als Kompagnon und Konkurrent - nur zwei der vielen Beziehungsebenen, die zwischen dem Musiker und seinem Instrument bestehen. Wie sehr er an seinen Kontrabass gefesselt ist, wie sehr...

Aufführungstermine und Ticketbestellung

 

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