Inszenierungen seit 1992 - Auswahl

GLÜCKLICHE TAGE

von Samuel Beckett

Sisyphos als glücklicher Mensch ...   Winnie redet, ihr Mann kaum. Und dabei reden sie noch aneinander vorbei. Winnie zelebriert die kleinen Rituale des Alltags – Zähne putzen, Haare bürsten, Lippenstift nachziehen. Und sie findet immer wieder Anlässe, sich glücklich zu fühlen – eine Gedichtzeile, ein einziges Wort ihres Mannes, eine krabbelnde Ameise. Egal, was passiert – oder viel eher was nicht passiert: Sie behält ihren Optimismus: „Was macht das schon, sage ich immer, es wird ein glücklicher Tag gewesen sein, trotz allem wieder ein glücklicher Tag.“ Winnies essentielle Glückserfahrung findet sich in der Paradoxie der Groteske und beschreibt das Wesen des Absurden. Ganz im Sinne von Achternbusch: Es gibt keine Chance. Nütze sie!

„Becketts Stücke haben die Eigenart von Panzerwagen und Idioten ... man kann sie beschießen, man kann sie mit Kremtorten bewerfen: sie setzen ihren Weg gelassen fort.“ (Peter Brook)

Premiere: 6. Okt. 2006

 


Schauspiel: Robert Spitz, Magda Stief


Inszenierung der Spielzeit 2006 / 2007
"Das Erstaunliche an Sven Grunerts Inszenierung ist, dass einem die Situation der Figuren im Verlauf des Abends nicht mehr nur fatal und hoffnungslos vorkommt. So erlangen Becketts Kunstfiguren...

Aufführungstermine und Ticketbestellung

 

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