Inszenierungen seit 1992 - Auswahl

JOHN GABRIEL BORKMANN

von Henrik Ibsen

Henrik Ibsen erzählt in seinem Stück "John Gabriel Borkmann" einen surrealen Psycho-Krimi, der zeigt, wie spannungsgeladen Beziehungen miteinander verknüpft sind – und wie sehr Ibsen schon moderne, glasklare Menschenanalyse betreibt, zeitgenössische Charaktere zeigt.

Der Titelheld ist ein einst erfolgreicher Bankdirektor, der bei illegalen Finanzspekulationen ertappt und zu Gefängnis verurteilt worden war. Jetzt sitzt er in selbst gewählter Isolation im ersten Stock seines Hauses und sinnt auf Rückkehr. Unter ihm haust seine verbitterte Frau Gunhild, die davon träumt, ihr Sohn Erhart möge den Ruf der Familie reinwaschen. Ihre Schwester und Ziehmutter Erharts, Ella Rentheim, will den jungen Mann aber wieder zu sich holen. Erhart entzieht sich beiden und flieht mit seiner Geliebten. Jetzt zeigt sich, dass Ella und John Gabriel sich einst sehr geliebt hatten, der junge Borkmann zu Gunsten eines einflussreichen Nebenbuhlers auf sie verzichtete, dafür den Bankdirektor-Posten bekam und Ellas Schwester Gunhild heiratete. Mit dieser Vergangenheit konfrontiert, flieht Borkmann aus dem Haus...

Premiere: 4. Februar 2011

 

Dramaturgie: Susanne Hindenberg


Kostüme: Karin Stephany

Inszenierung der Spielzeit 2010 / 2011
"Sven Grunert sucht den Zugang zu Ibsens Figuren, indem er ihre Verhaltensweisen psychologisch zu deuten versucht. Dazu holt er sie in einen abstrakten, symbolhaft mit Tüchern und Spiegeln...

Aufführungstermine und Ticketbestellung

 

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