Inszenierungen seit 1992 - Auswahl

Kindertheater 7+

MAX

von Beat Fäh

"Max" gehört zu den ersten Stücken, die das kleine theater vor 20 Jahren auf die Bühne brachte. Zum 20-jährigen Jubiläum 2012/2013 wurde es erneut inszeniert, als Remake, das ganz Neues verspricht! 

Ein Stück für das Kinder- und Jugendtheater, aber kein Märchen voller Klischees und mit Happy End, sondern eine Geschichte um das Erwachsenwerden, das Sich-Verändern und das Sich-Anpassen.

Max ist ein Junge, der sehr außergewöhnlich ist: Er ist halb Mensch, halb Fisch – ein richtiger Freak. Mit Flossen und Taucherbrille erschreckt er eine Putzfrau zunächst sehr, die den Jungen aber schnell lieb gewinnt: Max möchte so gern in die Schule gehen – und die Putzfrau hilft ihm dabei. Es entwickelt sich ein zartes Duett, gemischt aus kleinen Missverständnissen und vorsichtiger gegenseitiger Empathie, eine Geschichte des sich Findens und wieder Verlierens.

Auch auf der Schule wird Max zunächst als Außenseiter behandelt, schafft es aber, durch Anpassung an die Menge immer menschlicher zu werden. Zugleich verliert er jedoch den Zugang zu seiner ersten Freundin, der Putzfrau, die ihrerseits immer eigenwilliger, sich selbst bewusster wird. Doch Max verliert auch alle Anzeichen seiner Herkunft.

Zuletzt stellt sich die Frage: Wer ist eigentlich menschlicher – der, der zu seinen Merkwürdigkeiten steht, oder der, der so sein will wie alle anderen?

Premiere: 6. Dezember 1992
Remake-Premiere: 12. Dezember 2012

Dramaturgie: Dorothea Streng

Schauspiel: Claudia Schmidt


Dauer: ca. 1 Std. 10 Min.
Taucherwesen im Anzug. Beat Fähs Stück "Max" im Kleinen Theater Landshut. Plötzlich steht er im leeren Klassenzimmer, in dem gerade geputzt wird: Max. Eindeutig nicht von hier ...
Inszenierung der Spielzeit 2012 / 2013
Taucherwesen im Anzug Beat Fähs Stück "Max" im Kleinen Theater Landshut Plötzlich steht er im leeren Klassenzimmer, in dem gerade geputzt wird: Max. Eindeutig nicht von hier...

Aufführungstermine und Ticketbestellung

 
Max
"Max" | Spielzeit 1992/1993 (Regie: Matthias Kupfer)

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