Inszenierungen seit 1992 - Auswahl

MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORAN

von Éric-Emmanuel Schmitt

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Bücherpreis: Publikumsliebling 2004 Als ich elf war... Moses nimmt uns mit auf eine Zeitreise. Was bereits dem Tod gehört: Kindheit und Jugend. Und jung sein ist nicht leicht für den Elfjährigen, "nicht genug damit, in der Schule wie auch zu Hause angeschnauzt zu werden, zu waschen, zu büffeln, zu kochen, die Einkäufe zu schleppen, nicht genug damit, allein in einer großen Wohnung zu leben, dunkel, leer, und ohne Liebe, mehr der Sklave als der Sohn eines Rechtsanwalts ohne Fälle und ohne Frau, wurde ich dazu auch noch verdächtigt, ein Dieb zu sein!” Warum es dann nicht auch tun", denkt sich der Junge und beginnt, im Kolonialwarenladen Monsieur Ibrahims zu stehlen. "Was soll's, er ist ja nur ein Araber!" Aber Monsieur Ibrahim ist nicht nur kein Araber. Monsieur Ibrahim ist... nun, eben Monsieur Ibrahim. Und daher verwandeln sich gestohlene Dosen in geistige Gaben und Moses nimmt, was Monsieur Ibrahim zu geben hat. Die Weisheiten des Sufismus. Die Kunst, glücklich zu sein. Die berühmt gewordene Parabel Eric-Emmanuel Schmitts hier in einer Bearbeitung, die dem Text treu bleibt und zugleich neue Akzente setzt: In der Selbstbegegnung Moses' heben sich Bestimmungen wie jung und alt, Jude und Araber auf und Moses verwandelt sich. Ein Tanz der Derwische, in dem Transzendenz nicht nur ein Wort ist.
Eine Kooperation mit dem Theater der Jungen Welt Leipzig.

Premiere: 7. Oktober 2005


Schauspiel: Andreas Sigrist, Florian Stadler


Inszenierung der Spielzeit 2005 / 2006
Sven Grunerts cinematischer Inszenierungsstil mit atmosphärischer Lichtregie und emotionalischen Musikeinspielungen setzt diesmal mehr auf Ruhe, fokussiert auf das Wort, schafft Raum für...

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