Inszenierungen seit 1992 - Auswahl

AntigoNoWoolf

TRIPTYCHON

von Sophokles - Ibsen - Albee

Ein Triptychon - AntigoNoWoolf
Antigone von Sophokles,
Nora. Ein Puppenheim von Henrik Ibsen,
Wer hat Angst vor Virginia Woolf? von Edward Albee.

Ein Theaterexperiment und eine Zeitreise in zwölf Stunden. Für Theaterfans, Theaterfreaks und Theaterliebhaber ein dionysisches Vergnügen der ganz besonderen Art. Gespielt am kleinen Theater KAMMERSPIELE LANDSHUT im Juni 2007.

Das Triptychon versteht sich als Labor, innerhalb dessen experimentiert wird: Die Fragen nach Macht und Lebenslüge und nach der Stellung des Individuums in der Gesellschaft verbinden Antigone, Nora und Wer hat Angst vor Virginia Woolf.

Antigone steht ein für das übergeordnete Gesetz des Göttlichen, das jedem Menschen zugrunde liegt und vor dem alle Menschen gleich sind. Selbstbestimmung und Gleichberechtigung sind demnach ein heiliges Gesetz. Alle Menschen haben ein Recht auf Würde, Achtung und Respekt, im Leben wie im Tod.

Nora spricht von dem heiligen Recht des Individuums, Es-Selbst sein zu können, unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen oder Lebensentwürfen.

In Virginia Woolf erleben wir, wie all diese Werte zertrümmert werden und in Wahn und Illusion ersticken.

Das Triptychon versucht in der Zusammenführung der drei Teile diese spiralförmige Entwicklung aufzuzeigen, in deren Windungen sich unser Menschsein entwickelt. Theater ist ein Ort des Erinnerns und nicht des Vergessens, was Analyse und Verständnis unserer Vergangenheit notwendig macht. Was war? Was ist? Was wird? Was wird gewesen sein? Wo liegen unsere Überlebensstrategien der Zukunft? An welchem Punkt stehen wir heute als Individuum, als Mensch, als Gesellschaft und Kultur?

Theaterexperiment am 30. Juni 2007




Dramaturgie: Ulrike Kitta

Schauspiel: Ursula Berlinghof, Winfried Gropper, Felix Hellmann, Steffen Jurk, Paul Kaiser, Evi Kehrstephan, Julia Koschitz, Anika Pinter, Bettina Schönenberg, Andreas Sigrist, Léonie Thelen


Technik: Markus Pickal, Karl Sedlmair, Arvid Seifert, Nicolas Talles
Dauer: 7 Std. inkl. 2 Pausen

Aufführungstermine und Ticketbestellung

 

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