Der Publikumsraum der Bühne nach der Renovierung durch das Architektenteam Hild / Kaltwasser
Das Nachtfoyer
Der alte Rottenkolber Stadel

Geschichte

Von einem eigens gegründeten Trägerverein zum Intendanten bestellt, beginnt Sven Grunert gemeinsam mit einem engagierten Team 1992 die Fundamente des heutigen kleinen theaters gGmbH - KAMMERSPIELE Landshut zu legen. Als Spielstätte dient noch ein Raum in einem Hinterhaus in der Landshuter Neustadt 455. Eröffnet wird das kleine Theater Landshut mit der Premiere „Liebe Jelena Sergejewna“ von Ljudmila Rasumowskaja in der Regie von Sven Grunert.

In Zeiten, wo andernorts Kultureinrichtungen geschlossen werden, beschließt 1996 der Kultur- und Bausenat der Stadt Landshut, überzeugt durch den großen Zuspruch von Publikum und Kritik, den denkmalgeschützten Rottenkolberstadel mit Städtebaufördermitteln in ein Theater umbauen zu lassen. Die herausragende Konzeption des Architekturduos Hild/Kaltwasser wird 1998 mit dem „Deutschen Städtebaupreis“ ausgezeichnet und am 26. September 1998 eröffnet Intendant Sven Grunert das neue Haus, das kleine theater - KAMMERSPIELE Landshut, mit „Hautnah“ von Patrick Marber.

Im Januar 2013 wird das kleine theater - KAMMERSPIELE Landshut von einem Verein in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt.

"Prinzip Hoffnung: Überall in Deutschland kulturpolitische Sparmaßnahmen. Theater werden geschlossen- in Landshut etabliert man ein neues: Der Rottenkolberstadel ist ein zunächst unscheinbares, mittelalterliches Häuschen: gedrungen, gebeugt; ein roher bayerischer Knecht, eine erdige Vorratskammer. Durch die kleinen Sprossenfenster lässt sich kaum erahnen, wie viel Kreativität, Kraft, Fantasie dort täglich freigesetzt werden. Aber ziegelrot sind seine Außenwände, tiefe Schwärze zieht einen ins Innere, wo abends im Foyer allmählich Kerzen zu leuchten beginnen und die Augen der Besucher staunen dürfen..."
Die Deutsche Bühne

 

 


Das Ensemble 2009
Das Ensemble 2012