im Spiegel der Presse

Inszenierung der Spielzeit 2018 / 2019

Pressestimmen zu "I cried for you - Storytelling Jazz"

Kongenial emotional
Das Kleine Theater Landshut präsentierte „I cried for you – Storytelling Jazz“

Wenn das Publikum gleich zwei Zugaben einfordert und die Künstler auch danach nicht von der Bühne lassen will, hat es einen exzellenten Abend verbracht. So wie am Samstag im Kleinen Theater Landshut, wo Intendant Sven Grunert und Mathias Forster „I cried for you – Storytelling Jazz“ auf die Bühne brachten. Tizian Jost (Piano) und Alma Naidu (Gesang) sorgten zusammen mit Nicola Trub (Texte) für einen Abend, der den Zuschauern lange im Gedächtnis bleiben wird. Musik als Geflecht von Beziehungen, dargestellt in Texten und Songs: So umschreiben Grunert und Forster die Idee hinter „I cried for you“. Ein Konzept, das zumindest laut Grunert so noch auf keiner Theaterbühne zu sehen war. Das Publikum im fast ausverkauften Kleinen Theater erhielt so einen Einblick in das Seelenleben von Jazzgrößen wie Billie Holiday, Louis Armstrong oder Thelonious Monk und ihrer besseren Hälften, augenzwinkernd erzählt von Nicola Trub und kongenial musikalisch von Jost und Naidu in Szene gesetzt. Mit Musik und Erzählungen verwandelten sie die Bühne des Kleinen Theaters in einen Jazzclub.

Besonders die Stimme der gerade erst 22 Jahre alten Alma Naidu hatte es in sich. Klar und mit feinem Timbre zauberte sie sich in die Ohren der Zuschauer und fand ihren Gegenpart im behutsamen Spiel von Tizian Jost. Wie gut die beiden harmonierten, zeigte sich auch in den vielen Improvisationen des Duos. Darauf angesprochen, verriet Jost, dass die beiden Musiker für den Abend im Grunde nur Beginn und Schluss jedes Stücks fest ausgemacht hatten. Dazwischen ließen sie sich von der Musik tragen und zeigten so die emotionale und verspielte Seite des Jazz. Zur Atmosphäre trug auch das Publikum bei, zumindest in der zweiten Hälfte des Abends. Keine Frage, nach den Kommentaren in der Pause waren die Zuschauer begeistert – nur zu klatschen hatte man sich in der ersten Hälfte nicht getraut. Wohl auch, weil das Konzept so sehr an Jazzclub erinnerte, dass das Publikum der Theaterbühne wohl nicht ganz traute – und den sonst im Jazz sehr üblichen Applaus für gute Soli und tolle Improvisationen für einen im Theater üblichen großen Applaus zum Ende der ersten Hälfte wegließ. Umso mehr freute es die Musiker und Nicola Trub, dass die Zuschauer in der zweiten Hälfte all das nachholten. Jubelrufe, Soloapplaus und die mit Händen und Füßen eingeforderten Zugaben ließen die Bühne des Kleinen Theaters in Landshut zum Jazzkeller werden.

Sebastian Geiger, Landshuter Zeitung, 27. November 2018

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Jazz gesungen und erzählt
Jazz mit Geschichten im Kleinen Theater

Nicht einfach einen Jazzabend, sondern eine Jazzabend mit Geschichte bietet das neue Format „I cried for you - Storytelling Jazz“ im Kleinen Theater Landshut.

Die Sängerin Alma Naidu und Pianist Tizian Jost präsentieren bekannte Jazzhits, die sich mit Texten von Mathias Forster über berühmte Jazzpaare, moderiert von Nicola Trub, zu einer Jazzgeschichte en miniature verdichten, konzipiert und eingerichtet von Sven Grunert.

Das Ereignis des Abends ist die junge Sängerin Alma Naidu. Ursprünglich klassisch orientiert, inzwischen mit Muscialerfahrung und seit 2016 Ausbildung als Jazzsängerin blickt sie schon auf viele Live-Konzerte im Umfeld, ist auf dem Sprung nach New York und jetzt im Kleinen Theater zu hören.

Alma Naidu punktet durch ihre natürliche, sehr sympathische und grazile Erscheinung und vor allem durch ihre ganz spezielle Stimme. Sie swingt nur ganz leicht mit dem Körper mit, unterstreicht damit das feine Timbre, den weichen Schmelz ihrer Stimme, überrascht durch differenzierte, sehr filigrane Intonierung, satten Farbklang in tieferen Lagen, eloquentes, fröhlich lässiges Vocalizing, differenzierte Dynamisierung sehnsüchtiger Emotionen, intensiviert durch lang ausgehaltene Finaltöne. Man hört und spürt ihr ungewöhnliches Potenzial, das sich mit jedem Song mehr entfaltet und noch viel Raum nach oben verspricht.

Am Klavier spielt erfahrene Jazzmusiker Tizian Trost, bekannt als Hauspianist im Münchner „Allotria“ der 80er Jahre. Er spielt in zehn unterschiedlichen Jazzformationen, hat etliche CDs produziert und ist Mitbegründer und Vorsitzende Bayerischen Jazzverbandes e.V.

Spielerisch leicht, genau auf den Ton wechseln die Improvisationen, im perfekten Timing die retardierenden Tempi. Ohne Effekthascherei grooven die adaptierten Songs von Louis Armstrong und seiner Frau, über Pianistin Alice Coltrane mit ihrem Mann bis hin zu Billie Holiday und Lester Young.

Schauspielerin Nicola Trub, kurzfristig als Moderatorin eingesprungen, weiß die kleine private Geschichten um die großen legendären Jazzpaare mit viel Schalk und Humor einzubinden.

„A real swinging evening“ ist ein gutes Format, um Jazz kennenzulernen und Jazz-Hits zu genießen.

Michaela Schabel, Landshut aktuell, 5. Dezember 2018

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