Foto: Eamonn McCabe

Grußwort zur Spielzeit 2014/2015

Theater [k] Spiegelungen. Wir schauen in die Welt, hinein in die Erscheinungen der Dinge, der Gedanken, der Prozesse und hinaus in die Welt der Bühne... Theater [k] Wenn eine gute Idee glückt, bleibt etwas zurück für die Zukunft. Wir erfinden heute das Morgen. Eine schöne Vision. Schaue in die Welt – Theater [k]-Spiegelungen.

Das Zeitfenster, durch das wir in die Gegenwart schauen, ist so verwoben, so komplex, dass wir geneigt sind, dem Zeitgeschehen eindimensionale Betrachtungen zugrunde zu legen, einfache Wertungen und Antworten zu suchen Christentum–Islam, Ost–West, positiv–negativ, richtig–falsch und uns getrennt als Teil vom dem zu sehen, worin wir existieren. – Schaue in die Welt! Theater...[k]-Spiegelungen. Aufgabe unserer Kunst ist Reflexion, Brechung, Spiegelung, Fokussierung jenseits von althergebrachten Denk- und Verhaltensmustern. Wir wollen mit unserer künstlerischen Arbeit den Dingen auf den Grund gehen, mit unseren Stücken, mit unseren Inszenierungen, mit unserem Ensemble. Lassen Sie sich gefangen nehmen von unserem kleinen Haus im Haus der Welt, von unseren Ideen und Vorstellungen, von einer fantasievoll, rebellisch, kraftvoll erlebten Gegenwart. Theater-[k]-Spiegelungen, dass wir uns spielerisch in unserem inneren Lebendig-Sein gewahr werden! Unser Leben ist das, wozu es unser Denken macht.

Ich freue mich auf weitere Entdeckungen in unserer 23. Spielzeit. Ich freue mich auf unsere weitere gemeinsame Theaterreise. Theater-[k]-Spiegelungen. Schaue in die Welt!

Auf in die Spielzeit 2014/2015

Ihr Sven Grunert