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Sonntag, 19. Januar 2020, 19:00 Uhr

nach Euripides - ein Theaterprojekt

MEDEA

 

Medea – wer war sie? Liebende, Mörderin, Flüchtling, Opfer? Die Medea-Sage war in der Antike berühmt, viele Dichter schrieben über die schillernde Figur. Die Faszination hält bis heute an. Das Theaterstück von Euripides führt den Konflikt zwischen dieser Frau und ihrem Geliebten Jason auf zutiefst menschliche Motive zurück, die sich auch über die Jahrtausende nicht verändert haben: Eifersucht etwa oder Machtkonflikte. Der Dichter verkündet keine Thesen, sondern stellt vielmehr Fragen – auch die nach der Rolle der Frau in einer von Männern bestimmten Welt. Die Welt der Priesterin Medea zerbricht, als Jason sie verlässt und aus Kalkül die junge Königstochter von König Kreon heiratet. Sie ist betrogen, verlassen, entehrt. Die bedingungslose Liebe existiert nicht mehr, eine Spirale der Destruktivität setzt ein. Der Plan steht fest, der Wahnsinn beginnt: Bald wird sie das Blut ihrer Kinder an den Händen tragen ...
Regisseur Sven Grunert versucht in seiner Inszenierung, die herkömmliche Vorstellung von Medea als rachsüchtiges Opfer in ein neues Licht zu setzen. „Medea“ ist nicht nur ein packendes Drama, sondern ein Statement – modern und herausfordernd.

Übersetzer: Hubert Ortkemper

Videokonzeption: Sven Grunert
Mediengestaltung: Lisa Hampel

Dramaturgie: Sven Grunert, Ganna Madiar
Regieassistenz: Maria Wimmer


Kostüme: Irina Kollek
Requisite: Linda Vankova
Maske: Linda Vankova

Dauer: 90 Min. keine Pause
Die Gesamtheit des Bühnenwesens hat etwas sehr Präzises, Mathematisches, Geometrisches in Sven Grunerts „Medea“-Inszenierung im Kleinen Theater in Landshut.
Inszenierung der Spielzeit 2019 / 2020
Niemand entgeht seinem Schicksal Mit „Medea“ beginnt die neue Spielzeit am Kleinen Theater in Landshut Die Gesamtheit des Bühnenwesens hat etwas sehr Präzises, Mathematisches, Geometrisches in...
 
Sonntag, 19. Januar 2020, 19:00 Uhr
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Fotos: Gianmarco Bresadola

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