Spielzeitprogramm

HOMO FABER

von Max Frisch

Technik versus Geist. Fakten versus Emotionen. Wahrheit versus Fantasie.

Walter Faber scheitert an seiner rational durchdrungenen Weltsicht. Als Technokrat hat er sich der Logik verpflichtet, nichts überlässt er dem Zufall – bis tief greifende Schicksalsschläge seinen rationalistischen Glauben zum Einstürzen bringen. Sein Leben läuft plötzlich wie im Zeitraffer an ihm vorüber: Er überlebt eine Flugzeugkatastrophe, findet einen alten Freund erhängt im Dschungel, stürzt, ohne es zu wissen, in eine Liebesbeziehung mit seiner Tochter, die bald verunglückt, trifft deren Mutter, seine große Liebe, wieder und erkrankt tödlich. Schmerzhaft erfährt er von einem Leben jenseits von Technik und Logik, lernt ein pralles, kraft- und lustvolles Leben kennen. Zu spät ...

Der Schweizer Autor und Dramatiker Max Frisch schrieb in den 1950er/60er-Jahren seine bekanntesten Werke, die bis heute inhaltlich relevant und stilprägend sind. In den Romanen und Theaterstücken stellt er die Frage nach der Konstruiertheit der Identität, nach der Verantwortung eines jeden Menschen, über sein Leben zu bestimmen und es zu gestalten. – Oder: Wofür lohnt es sich zu leben?

Regie: Gabriele Gysi
Bühnenraum: Helmut Stürmer
Licht: Gabriele Gysi
Regieassistenz: Claudia Jaworski
Kostüme: Helena Noll
Video: Roland Wendrich
Schauspiel: Knud Fehlauer, Ulla Wagener, Michaela Weingartner

 

 




Dauer: ca. 1 Std. 30 Min. keine Pause

Aufführungstermine und Ticketbestellung

 
Fotos: Hilda Lobinger

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